14.09.2008 - 12:27
EPT Barcelona: Zwei Deutsche am Final Table
Was für ein Auftakt in die neue Saison der PokerStars European Poker Tour (EPT) Mit Sebastian Ruthenberg und Dren Ukella nehmen heute Nachmittag gleich zwei deutsche Spieler am Final Table Platz
Es sollte ein langer dritter Tag im Casino Barcelona werden. 36 Spieler waren noch übrig, darunter gleich fünf Deutsche. Jeder hatte ein Ziel – das Erreichen des Final Tables. Doch es sollte ein harter Weg dorthin werden.
PokerStars Pro Chad Brown war mit 
gegen 
von Daniele Mazzia all-in. Das Board brachte die Dame und Chad musste sich mit Platz 34 begnügen. Zwei Plätze später erwischte es den ersten Deutschen. Er nahm es mit 
gegen 
auf. Das Board brachte 



und der höhere Kicker zählte. Platz 32 brachte Helfried Bernhardt € 19.800.
Für Sebastian Ruthenberg begann eine harte Zeit. Denn gleich zwei Spieler verdoppelten auf seine Kosten und statt größer wurde sein Stack immer kleiner. Dennoch war es Michael Keiner, der als nächster von den deutschen Spielern gehen musste. Für den lief der Tag auch nicht nach Plan und etappenweise brachte er seine Chips an den Mann. Doppelt ärgerlich für ihn, dass er an Platz 25 ausschied. Denn hätte er nur noch einen Platz mehr geschafft, hätte es statt € 19.800 gleich € 24.700 gegeben.
Sebastian kämpfte weiter um sein Turnierleben und fiel weiter zurück. Nachdem er mit 
auch noch an 
scheiterte, sah es schon nach einem Ende für ihn aus. Doch er konnte sich langsam wieder hocharbeiten und war noch mit dabei, als Malte Strothmann mit 
an 
von Daniele Mazzia scheiterte. Das Board brachte 



und Strothmann nahm Platz 21 und € 24.700.
Platz 17 ging an „Random Eyes“ Viotto Rintala. Der finnische Hardrocker, der im Frühjahr einen Sponsorvertrag von Everest Poker gewonnen hatte, behauptete sich recht gut, musste sich dann aber mit 
gegen 
geschlagen geben. Zwar kam das Ass am Flop, aber vier Kreuz und sein Gegner nahm sich den Pot mit einem King High Flush.
Mit nur noch 16 Spielern an zwei Tischen waren noch zwei Deutsche mit dabei. Zum einen Sebastian Ruthenberg, der als Shortstack kämpfte und Dren Ukella, der sich an der Spitze des Chipcounts wiederfand. Als Chipleader ging er auch in die Dinnerbreak. Frisch gestärkt nahm er gleich Jonas Klausen einen Riesenpot ab. Er hielt 
, Klausen 
. Das Board brachte keinen Treffer und Ukella durchbrach so die Millionen-Chips-Grenze.
Sebastian Ruthenberg konnte verdoppeln, als er mit 
gegen 
von Fintan Gavin antrat. Die Doorcard war das Ass und Sebastian hatte wieder rund 350.000 vor sich stehen.
Jonas Klausen musste sich mit Platz 11 begnügen. Nachdem er gegen Ukella den Riesenpot verloren hatte, konnte er sich nicht wieder erholen und ging schließlich shortstacked mit 
all-in. Wieder war es Ukella, der callte, diesmal mit 
. Das Board brachte noch einen Jack für Ukella und Klausen Platz 11.
Salvatore Pengue versuchte es mit 
gegen 
von Samuel Cartier. Am Turn der Jack und damit blieben nur noch neun Spieler für einen Tisch übrig. Ab diesem Zeitpunkt war das Spiel am letzen verbliebenen Tisch sehr zäh. So zäh, dass Thomas Kremser kurzerhand die Blinds einfror. Weit über zwei Stunden wurden die Chips hin und her geschoben.
Auch Sebastian Ruthenberg war am Weg zum Final Table all-in. Er hielt 
, Jason Mercier callte mit 
. Das Board brachte 



und Sebastian konnte auf über eine Million verdoppeln.
Weit schlechter lief es für Mikael Lundell. Samuel Chartier verdoppelte auf seine Kosten, sodass Lundell schon weit zurückfiel. Shortstacked ging er mit 
all-in, Davidi Kitai callte mit 
. Das Board brachte keinen Treffer für Lundell, aber Kitai hatte noch weniger Chips als Lundell. Ein paar Chips blieben Lundell noch, die er in der nächsten Hand mit 
im Pot hatte. Sebastian Ruthenberg callte mit
. Kein Treffer für Mikael Lundell und er musste mit Platz 9 und € 74.400 gehen.
Somit sitzen zwei Deutsche im TV-Finale, das rund 12 Stunden nach Ende von Tag 3 heute um 16 Uhr Ortszeit beginnen wird. Natürlich wird das Finale wieder live auf eptlive.com übertragen. Sebastian Ruthenberg ist Zweiter im Chipcount hinter Martin Nielsen, aber auch Dren Ukella, der zweite Deutsche, hat durchaus noch gute Chancen.
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