21.10.2008 - 19:00
Schwimmstar M. Phelps pokert - Mit Erfolg
Der achtfache Goldmedaillengewinner Michael Phelps hat sich seine Auszeit redlich verdient. Nach vier Jahren ultraharten Trainings und seinem spektakulären Erfolg in Peking, versuchte sich der Schwimmstar jetzt im Poker. Dabei erreichte er prompt den Final Table beim Event Nr.2 der Caesars Palace Classics und wurde Neunter mit einem Preisgeld von immerhin 5.213 Dollar.
Phelps ist kein Amateur, der dieses Jahr die Regeln gelernt hat. Er spielte seit Jahren online und in Casinos. Seine Schwimmkollegen berichten, dass er schon während der Olympiade in seiner freien Zeit ständig Online-Poker gespielt habe.
Dieses Jahr konzentrierte er sich auf Turnierpoker. Nach seinem oben erwähnten neunten Platz kaufte er sich schon am nächsten Tag beim Event Nr.5 mit einem 1.000 Dollar Buy-In ein. Hier schied er leider schon früher aus. Allerdings, wie schon im Event zuvor, durch einen Bad-Beat. Sein Opponent traf die Broadway-Straße auf dem River und schlug dadurch Phelps Ass-Paar mit King-Kicker.
Beim Cash-Game nach dem Turnier traf er Phil Hellmuth, Kenna James, Layne Flack und Antonio Esfandiari. Darüber freute er sich nach eigenen Angaben wie ein kleines Kind. Phelps plant, zu den Aussie Millions zu fahren. Möglicherweise sieht man ihn auch nächstes Jahr bei der WSOP, wenn ihm nicht ein Schwimmevent dazwischen kommt. Sein Mentor in Sachen Poker war übrigens Todd Brunson, Sohn von Pokerlegende Doyle Brunson.
Sollte Michael Phelps seiner Passion Poker weiter nachgehen, werden sich die Sponsoren gegenseitig überbieten. Er folgt damit einem Trend, bei dem erfolgreiche Sportler zum Poker überwechseln. Jüngstes Beispiel ist Boris Becker, der fleißig spielt und dabei Werbung für PokerStars macht.
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