12.11.2008 - 11:11
Montagsturnier in Wiesbaden
Beim Montags-Profiturnier waren in der Spielbank Wiesbaden die Plätze so schnell vergriffen wie lange nicht mehr. Bereits 30 Minuten nach Öffnung des Großen Spiels war das Turnier ausgebucht.
Den folgenden Bericht von besagtem Turnier verdanken wir unserem Blogger Robert Kalb, der live vor Ort war und das Geschehen aufzeichnete:
Ein Dutzend Spieler stand darüber hinaus auf der Liste der Nachrücker, wobei nur zwei das Glück hatten, noch einen Platz zu bekommen. Das Buy-In betrug 200 Euro und es wurde im Freezeout-Modus bei einer Startdotation von 4.000 Chips und 30 Minuten-Levels gespielt.
Sämtliche Stammspieler traten wie jeden Montag an, u.a. der Führende in der Overall-Wertung Alfred Neu, Daniel Mattisek, Raimund Specht, Christoph Bieniok, Volker Buchholtz, Daniel Wichmann und auch einige neue Gesichter waren vertreten. Insgesamt 62 Teilnehmer sorgten damit für einen Prizepool von 12.400 Euro, abzüglich 3% für die Overall-Wertung.
Als nach über 4 Stunden bei 10 bezahlten Plätzen noch 11 Spieler im Turnier waren, sah es so aus, als wäre mit Raimund Specht der Bubble Boy des Abends gefunden, nachdem er mit 
das All-In von Janina Sebbes mit auf einem Flop von 

gecallt hatte. Frau Sebbes hielt nämlich mit 
den besseren Kicker und konnte auf 33.000 verdoppeln, womit Herrn Specht noch 2000 blieben und er bei Blinds von 1.500/3.000 in der darauf folgenden Hand im Small Blind saß.
Allerdings schaffte es Herr Specht nicht nur, doch noch ins Geld kommen, sondern sich teilweise sogar zum Chipleader am Final Table zu verbessern. Auch Janina Sebbes fiel bei noch 9 verbliebenen Spielern zunächst auf nur noch einen BB zurück und kam wieder zurück. Als nur noch vier Spieler übrig waren, sprach man über einen Deal, den Herr Busch allerdings ablehnte.
Die nächsten beiden Hände schienen dann das Ende von Herrn Volker Buchholtz zu bringen. Frau Sebbes ging mit 
Preflop All-In, Volker Buchholtz callte mit 
. Herr Buchholtz wollte schon gehen, als am River doch noch ein König auftauchte. Gleich in der nächsten Hand kam es wieder zum Preflop All-In, diesmal zwischen Volker Buchholtz, der 
hielt, und Roland Specht, der mit 
allerdings deutlich vorne lag. Als Volker Buchholtz wieder schon gehen wollte, kam eine Q auf dem Turn und er verdoppelte erneut.
In der letzten Hand des Abends ging Frau Sebbes mit 
All-In, das von Herrn Patrick Busch mit 
gecallt wurde. Der bessere Kicker hielt und somit war der Spieler, der sich gegen den Deal entschieden hatte, ausgeschieden. Die verbliebenen Chipcounts waren:
Janina Sebbes 111.500 Raimund Specht 91.500 Volker Buchholtz 49.000
Da alle drei Spieler Stammgäste des Cashgames in Wiesbaden sind und jeweils mit einem Bein schon ausgeschieden waren, einigte man sich auf einen sehr fairen Deal zu gleichen Teilen von je 2.560 Euro.
Der Sieg und die 300 Punkte für die Overall-Wertung gingen somit an Janina Sebbes gefolgt von Raimund Specht und Volker Buchholtz.
Das Turnier stand nach längerem Urlaub wieder unter der Leitung von Herrn Ralf Albert, der wie gewohnt für einen reibungslosen Ablauf des Turniers sorgte. Auch die Cashgame-Tische liefen während des Turniers auf Hochtouren.
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