17.11.2008 - 11:57
Clonie Gowen verklagt Full Tilt Poker auf 40 Millionen
Cycalona “Clonie“ Gowen hat am Freitag eine Klage gegen Full Tilt und viele der bei Full Tilt unter Vertrag stehenden Pros beim Las Vegas Federal District Court eingereicht. Sie fordert hierin die unglaubliche Summe von 40.000.000 Dollar.
Namentlich werden in der Klageschrift auch Howard Lederer, Andy Bloch, Phil Ivey, Chris Ferguson, John Juanda, Phil Gordon, Erick Lindgren, Erik Seidel, Jennifer Harman-Traniello, Mike Matusow, Allen Cunningham, Gus Hansen und Patrik Antonius genannt.
In der 20-seitigen Klageschrift trägt die Pokerspielerin aus Oklahoma gleich mehrere Anschuldigungen vor. Es geht um angeblichen Vertragsbruch, Verletzung der Treuepflicht, Verletzung des Grundsatzes von Treu und Glauben, ungerechtfertigte Bereicherung und Betrug. Die Anschuldigungen erscheinen eher vage und dürften zudem schwer nachzuweisen sein.
Der Auslöser für die Klage war nach Angaben von PokerNews, dass Anfang der Woche die Zusammenarbeit mit Gowen auf der Full Tilt Website seitens Full Tilt beendet wurde. Vertraglich sei im Jahre 2004 vor allem mündlich über eine Zusammenarbeit gesprochen worden. Hierbei sei ein bestimmter Prozentsatz vom Gewinn des Full Tilt Unternehmens versprochen worde, der dann aber laut Gowen nicht zur Auszahlung gekommen sei.
Vertreter von Ful Tilt Poker bezeichnen die einzelnen Vorwürfe, sowie die Klage als Ganzes, als völlig haltlos und überzogen. Es wird sich zeigen, wie das Verfahren weitergeht. Die Klagesumme in Höhe von 40.000.000 Dollar wirkt in jedem Fall übertrieben, für amerikanische Verhältnisse jedoch nicht ungewöhnlich. Es ist – nach Ansicht von Rechtsexperten in den USA – damit zu rechnen, dass die Parteien des Rechtsstreits sich außergerichtlich einigen werden.
| powered by | 
|