06.05.2009 - 11:16
Clonie Gowens Klage gegen Full Tilt abgewiesen
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Scheinbar kein Glück hat Clonie Gowen mit ihrer Klage gegen Full Tilt und die 13 Mitglieder des Team Full Tilt. Wie wir ja berichtet haben, hat die ehemalige Full Tilt Profi Spielerin eine Klage gegen Tiltware und alle Angehörigen des Teams angestrebt, in der sie den Beklagten unter anderem Vertragsbruch vorwirft und eine Entschädigung in Höhe von nicht weniger als 40 Millionen US-Dollar fordert.
Eben diese Klage wurde jetzt in erster Instanz von einem US-Bezirksgericht abgeschmettert, was bedeutet, dass zumindest 12 der 13 Team Mitglieder, namentlich sind dies Andy Bloch, Phil Ivey, Chris Ferguson, John Juanda, Phil Gordon, Erick Lindgren, Erik Seidel, Jennifer Harman-Traniello, Mike Matusow, Allen Cunningham, Gus Hansen und Patrik Antonius, wegen dieser Sache nach US-Recht nicht mehr belangt werden können.
Anders verhällt sich dies bei Howard Lederer. Da dieser ein offizielles Amt bei Full Tilt bekleidet, kann er ebenso wie die Firma hinter Full Tilt, Tiltware LLC und deren Besitzer Ray Bitar, noch einmal vor ein Berufungsgericht gezerrt werden. Es ist anzunehmen, dass Gowen, gemeinsam mit ihrem Team an Anwälten, von dieser Möglichkeit auch Gebrauch machen wird und erneut eine Klage gegen die oben genannten Parteien anstreben dürfte. Es wird also mit Sicherheit noch einige Zeit dauern, bis in diesem Fall endgültig ein letztes Urteil gefällt werden wird. Denn wir wissen ja alle, die Mühlen der Justiz mahlen bekanntlich langsam...