12.05.2009 - 15:03
EPT San Remo Gewinner ein Betrüger?
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Die wildesten Gerüchte ranken sich derzeit um den Sieger der EPT San Remo, Constant Rijkenberg. In zahlreichen Internetforen wird spekuliert, dass der Holländer vor der EPT Anteile an seinem Turnier verkauft hat, was ja eigentlich nichts ungewöhnliches wäre.
Doch angeblich hat Rijkenberg mehr als 100 Prozent seines Turniers verkauft, was bedeutet, dass er seinen Anteilskäufern mehr Geld schuldet, als er eigentlich gewonnen hat. Natürlich handelt es sich bei allen Informationen zu dem Thema nur um Spekulationen, doch mittlerweile werden immer mehr Stimmen laut, die diese These unterstützen.
So soll der Holländer vor dem Turnier 150 Prozent an Anteilen an seinem potenziellen Gewinn verkauft haben. Sollte dies stimmen, dann steckt Rijkenberg jetzt jedenfalls in riesigen Schwierigkeiten. Wie bereits erwähnt, gibt es noch keine hieb und stichfesten Beweise, doch haben sich bereits einige Anteilskäufer gemeldet, deren Anteile allein zusammen schon an die 100% ausmachen.
Quellen für diese Vorwürfe sind unter anderem der bekannte holländische Pokerprofi Rolf Slotboom und zahlreiche anderen holländische Spieler, die sich Anteile gekauft haben und nun auf ihr Geld warten. Sollte wirklich etwas dran sein, dass Constant zuerst über 100 Prozent an seinem potenziellen Gewinn verkauft hat und dann wirklich das Turnier gewinnt, ist er wahrscheinlich nicht nur der größte Idiot aller Zeiten, sondern wahrscheinlich auch der erste Pokerspieler überhaupt, den ein EPT Gewinn in den Ruin treibt. Natürlich ist es fraglich, ob die eventuell betrogenen Spieler wirklich handfeste und juristisch verwertbare Beweise dafür haben, dass sie sich Anteile an Rijkenberg gekauft haben und er ihnen daher Geld schuldet. Denn mit Staking ist das ja meist so eine Sache und vieles funktioniert immer noch auf Vertrauensbasis.
Wir vom ACE werden an der Sache natürlich weiterhin dran bleiben und sobald es wirklich bestätigte Informationen dazu gibt, könnt ihr es hier bei uns als Erste lesen...