27.07.2009 - 19:10
Mann vs Frau: Der kleine Unterschied gilt auch beim Pokern
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Pokern ist schon lange keine Männerdomäne mehr. Erst Anfang des Jahres wurde dies wieder bewiesen: Sandra Naujoks besiegte 666 überwiegend männliche Pokerprofis bei der „PokerStars European Poker Tour“ in Dortmund und sicherte sich somit 917.000 Euro. Dabei geht es Frauen gar nicht so sehr um das Gewinnen, wie eine aktuelle repräsentative Studie des renommierten Marktforschungsinstituts Opinion Matters im Auftrag von PokerStars zeigt.
Das Ergebnis: Männern ist der Aspekt des Siegens wichtiger als den Frauen. Lediglich 19,7 Prozent der Frauen gaben an, dass der Sieg beim Pokern im Vordergrund steht. Dagegen liegt dieser Wert bei den Männern bei 32 Prozent. Ein zweiter Unterschied ist das Bluffen: Die weiblichen Pokerspielerinnen legen größeren Wert auf einen guten Bluff (Frauen: 33,6 Prozent; Männer 26,9 Prozent). Auch stellen sie andere Anforderungen an einen guten Online-Pokerspieler. Während das wichtigste Kriterium bei den Männern Disziplin ist (64,1 Prozent), wählten die Frauen Souveränität mit 49,6 Prozent auf den ersten Platz.
In einem Punkt sind sich aber erstaunlicherweise beide Geschlechter einig:
Für jeweils 77 Prozent der deutschen Pokerspieler ist Nervenkitzel und Spannung der Hauptgrund, regelmäßig zu den Karten zu greifen. Pokern ist Vitamin C für das Gehirn. Doch wie die aktuelle Poker-Studie von PokerStars belegt, ist das nicht alles: Pokern ist Vitamin C für das Gehirn. 41,1 Prozent der deutschen Pokerspieler pokern, um ihre Gedächtnisleistung zu verbessern bzw. Ihre Sinne zu schärfen. Auch abseits des grünen Filz profitieren sie von ihren Pokerfähigkeiten. Etwa jeder Dritte gab an, durch das Pokern im alltäglichen Leben geschickter und scharfsinniger geworden zu sein. Fast jeder zehnte Befragte meinte sogar, durch das Pokern bessere Leistungen bei der Arbeit zu erzielen. Vor allem ältere Pokerspieler gaben an, dass sie sich durch die Ausübung dieses Sports im Alltag scharfsinniger und klüger fühlen. „Diese Ergebnisse überraschen mich nicht. Poker ist ein Strategiespiel, das verschiedenste Fähigkeiten trainiert und gleichzeitig unterhält, egal wie alt man ist“, erklärt Naujoks.
Poker verbindet – Facebook, Twitter, Online-Pokerräume
Social Webs wie Facebook, Twitter oder Xing sind mittlerweile nicht mehr wegzudenken aus der virtuellen Kommunikation und Vernetzung im Web. Auch Online-Pokerräume werden verstärkt als Community genutzt. So gaben 17,5 Prozent an, ihren Freundeskreis durch den Pokersport erweitert zu haben. Hierzu zählt auch Sandra Naujoks: „Als ich nach Berlin gezogen bin, habe ich angefangen zu pokern, um vor allem Leute kennenzulernen und mir einen Freundeskreis aufzubauen. Das Tolle ist, dass eine Vielzahl von unterschiedlichen Menschen mit am Tisch sitzt – vom Unternehmensberater über den Gastronom bis hin zum Taxifahrer.“
Da man auch bequem zu Hause jederzeit zu den Karten greifen kann, ist Poker nicht mehr nur ein exklusives Spiel, sondern im wahrsten Sinne des Wortes in den deutschen Wohnzimmern angekommen: 63,5 Prozent der befragten Pokerspieler pokern online im heimischen Wohnzimmer. Etwa jeder Vierte hat sogar einen eigenen Spiele- bzw. Mediaraum, in dem er seine Pokerfähigkeiten trainiert. An dritter Stelle (14,8 Prozent) pokern die Deutschen am liebsten im Schlafzimmer.
Spannend & schnell
Unterhaltung (76,2 Prozent), Spannung (65,2 Prozent) und Schnelligkeit (49,9 Prozent) sind die meistgenannten Faktoren, die das kostenlose Online-Pokern so beliebt machen. „Die Deutschen suchen nach Flexibilität und Unabhängigkeit. Dem kommt Online-Poker entgegen. Man ist örtlich ungebunden, kann zu jeder Tageszeit spielen und findet immer Mitspieler“, sagt Naujoks. Ein weiterer, nicht unwesentlicher Vorteil gegenüber der Offline-Variante ist, dass – egal ob Mann oder Frau – unkompliziert das Pokerspielen erlernen können: Für ein Viertel der Befragten (26,1 Prozent) ist der hohe Lerneffekt beim kostenlosen Spielen auf einer Online-Plattform wie PokerStars entscheidend.